Geschichte - FF Krombach 2015

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Geschichte

VEREIN
Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Krombach

„Gott zur Ehr, den Nächsten zur Wehr“ so lautet der Wahlspruch des Feuerwehrmannes. Dieser Wahlspruch hat die schweren Jahren seit Bestehen der Feuerwehr sicher überstanden und wird auch weiter fortbestehen, denn die Feuerwehr ist eine Einrichtung, die unbedingt sein muss. Sie will helfend eingreifen bei Menschenrettung, Feuersgefahr, Unglücksfällen und Katastrophen und des anderen Hab und Gut schützen. In ihren Grundsätzen sind sich alle einig. In der Stunde der Gefahr setzt jeder sein leben für den Nächsten ein.

Dass es in der Gemeinde Krombach bereits vor der eigentlichen Gründung der Freiwilligen Feuerwehr im Jahr 1876 einen geordneten Brandschutz, sowie Feuerlöschgeräte und sogar eine Feuerwehrhandpumpe aus den Jahre um 1820 gab, ist aus den noch vorhandenen Gemeindeunterlagen zu entnehmen (Umlagenoffenlegung lt. Forderung des königlichen Rentamtes Rothenbuch von 22. Jul. 1819 Art. II Ziffer 3 – Ausweisung eines Betrages innerhalb der Gesamtumlagen zur Anschaffung einer Feuerspritze in Krombach).

So hatte jeder Ortsbürger zur Abwendung von Schaden beizutragen. Die Gemeinde hielt Feuerhaken, Pechfackel, Feuer (wehr) pumpe, Schlauchmaterial und anderes Gerät bereit. Jede Familie war mit Feuereimern ausgestattet oder hatte einen bestimmten –Betrag an die Feuereimerkasse (Posten der Gemeindekasse) abzuführen.

Wie notwendig dies alles war, zeigte uns der Kirchbrand am 5. August 1859 in Krombach. Nach diesem Brand waren 15 Feuereimer zu ersetzen und die Feuerspritze musste für 40 Gulden und 30 Kreuzer in Aschaffenburg repariert werden. Ansprüche des damaligen Pfarrers Barth an die Gemeinde Krombach von 11 Gulden 40 Kreuzer, weil er mit seinen Pferden in Schöllkrippen die dortige Feuerspritze abholen ließ, wurden von der Gemeinde nicht entsprochen.

Am 26. November 1876 wurde in Krombach die Freiwillige Feuerwehr gegründet. Nach den zuvor beschlossenen Statuten vom 29.10.1876 ist es Aufgabe und Zweck der Feuerwehr, freiwillige, geregelte, unentgeltliche Hilfeleistungen bei Feuersgefahr in der eigenen, wie in auswärtigen Gemeinden zu erbringen. Hierfür meldeten sich 46 freiwillige Männer, neben dem Kommandant Jakob Englert wurden dessen Ersatzmann Johann Pfaff, dem Schriftführer Gottfried Nikolaus Fleckenstein 11 Männer als Steiger, 18 für die Spritzenmannschaft, 13 für die Ordnungsmannschaft sowie 1 Signallist eingetragen.

Der Steigermannschaft gehörtem am: Zur Spritzenmannschaft zählten:
1. Christof Pfaff 1. Martin Freund
2. Johann Naumann 2. Peter Haas
3. Jakob Simon 3. Georg Englert
4. Adam Gilmer 4. Emil Köbert
5. Adam Alig 5. Michel Nees
6. Jakob Fleckenstein 6. Adam Reusing
7. Michel Albert 7. Josef Nees
8. Johann Fleckenstein 8. Franz Herbert
9. Johann Setz II 9. Leopold Hug
10. August Huber 10. Heinrich Schwarzkopf
11. Adam Kirchner 11. Sebastian Seiz
12. Valtin Huber 13. Franz Reusing
14. Peter Stemmer
15. Johann Stemmer I
16. Georg Parr
17. Jann Adam Nees
18. Johann Stemmer II



Die Ordnungsmannschaft setzte sich wie folgt zusammen:

Georg Seiz
Josef Schmitt
Johann Seiz I
Ferdinant Glaab
Georg Heinrich Glaab
Michel Hohenberger
Adam Rosenberger
Michel Fleckenstein Georg Adam Daus
Georg Adam Sahm
Johann Hofmann
Johannes Nees
Johann Adam Schuhmacher

Signalist – Johann Seiz III

Nach der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Krombach hatte der Brandschutz der Gemeinde einen Aufschwung zu verzeichnen. Schon am 2. Februar 1877 wurde von der Firma Georg Stieber aus Nürnberg an die Gemeinde Krombach eine Feuerlöschmaschine (Saug- und Druckspritze) mit 76,5 m Schlauch für 1000 Mark geliefert.

Schon 1879 musste ein neuer Kommandant gewählt werden, weil Jakob Englert als Förster nach Hüttengesäß versetzt wurde. Die Wahl fiel auf Johann Pfaff, dem schon wenige Monate später Georg Englert als Kommandant folgte. Am 29. November 1879 wurde durch Herrn Bauernschubert, Mitglied des Bezirksverbandes Alzenau eine Visitation der Feuerwehr Krombach vorgenommen. Hierin wird unter anderem berichtet, dass die Feuerwehr Krombach vorschriftsmäßig organisiert und die Gemeinde das zur Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Notwendige angeschafft hat. Von den Einwohnern wird nichts geleistet. Als Spritzenhaus dient eine leere, ziemlich in Mitte des Ortes an der Straße gelegene Scheune. Dieselbe ist luftig, trocken, geräumig und rein gehalten und herrscht in derselben die erforderliche Ordnung. Der Bach sowie auch ziemlich neue gefasste Quellen und einige Dorfbrunnen liefern in einem Brandfalle ausreichend Wasser. Die Freiwilligen haben als Dienstkleidung bräunliche Röcke. Pflichtmänner existieren nicht.

Mit Gemeindebeschluss von 2, Mai 1880 wurde eine Feuerspritze im Werte von 370 Mark für den Ortsteil Oberschur angeschaft.

Am 7. Mai 1882 beschloss man, für die Feuerwehr eine Leiterkarre anzuschaffen.

Laut Rechnung vom 25.09.1882 hatte die Gemeinde 127 Mark und 26 Pfennige für Reperaturarbeiten am Spritzenhaus zu bezahlen.

Für die Pflasterung des Spritzenhausbodens wurde der Gemeinde am 4. Februar 1883 nochmals eine Rechnung vorgelegt.

Bei einer Überprüfung des Spritzenhauses durch Gemeindevertreter wurden am 6. September 1885 die Gerätschaften in unordentlichen Zustand vorgefunden. Abhilfe wurde zugesagt. Der Feuerwehr wurde zur Aufbewahrung der Kleider ein hinteres Zimmer im Hause Nr. 75 (Hirtenhaus) widerruflich angewiesen.

Laut Rechnung vom 14.03.1888 wurden für 15 Mark und 60 Pfennig 20 blaue Armbinden für die Spritzenmannschaft, 20 weiße Armbinden für die Wasserbeschaffungsmannschaft, 10 gelbe Armbinden für die Ordnungsmannschaft und 10 rote Armbinden für die Steiger angeschafft.

Am 6.1.1892 erhält die Feuerwehr auf Antrag die Zusage der Gemeinde zum Kauf von weiteren 36 m Spritzenschlauch.

Für die kleine Spritze in Oberschur wurden am 31.5.1896 10 m Schlauch angeschafft.

In einem Visitationsbericht des königlichen Bezirksamtes vom 19.9.1897 an die königliche Regierung von Unterfranken wird berichtet, dass sich die Gemeinde Krombach in drei Dorfabteilungen und einem Weiler (Oberschur) teilt. Die Wasserverhältnisse sind arm. In Mittelkrombach befinde sich ein Weiher, aus dem bei einem Brandfall Wasser gezogen wird. Es dürfte vor allen Dingen Augenmerk auf weitere Weiher, so in Unter- und Oberkrombach geworfen werden. Auch wäre zweckmäßig, wenn dieser lange Ort durch Telefon verbunden wäre, um schnell die Feuerwehr alarmieren zu können. Das Feuerhaus am Armenhaus kann genügen. An Geräten besitzt die Gemeinde:eine vierräderige Saugspritzeeine kleine Münchner – Aachener Spritze30 Feuereimer50 Meter Schläucheeine Stelleiter mit Stützstangen und Wagen sowie Haken und Dachleiterneine kleine Druckspritze befindet sich noch auf dem Weiler (Oberschur).
Platzbeleuchtung ist genügend. Die Löschmannschaft teilt sich in 80 Mann Freiwillige und 35 Mann Pflichtfeuerwehr. Die vorgeführte Übung war recht zufriedenstellend und es konnte deshalb der Mannschaft Anerkennung ausgesprochen werden.

Aus dem Sitzungsprotokoll der Gemeindeverwaltung Krombach vom 2. Januar 1898 ist dann zu entnehmen, dassvon der Anlegung eines Telefon und der Anschaffung eines Lärmapparates Abstand genommen wird, da durch Stürmen mit den Glocken die Bekanntgabe an den Ausbruch eines Brandes ebenso rasch erfolgen kann.Die Anlage des Feuerlöschteiches im Ortsteil Oberkrombach wünschenswert, ja notwendig ist, was von der Gemeindeverwaltung wiederholt anerkannt würde, doch besitzt die Gemeinde keine Mittel hiefür. Diesbezügliche Gesuche um Unterstützung hierzu wurden bereits gestellt, bisher leider ohne erfolg.Die Anlage eines Teiches in Unterkrombach wird nicht als notwendig erachtet.
Am 5.02.1899 beschloss die Gemeindeverwaltung, die kleine Feuerspritze in Oberkrombach zu stationieren. Vom Königlichen Bayerischen Wasserversorgungsbüro in München wurde am 6. Mai 1901 ein technisches Gutachten über die Wasserversorgung der Ortschaft Oberkrombach mit einem Plan für den Bau eines Feuerlöschteiches erstellt. Die Gemeindeverwaltung lehnte diesen plan jedoch wegen der zu hohen kosten des Projektes ab und ließ vom Distriktstechniker J. Spanheimer einen anderen Plan ausarbeiten, wonach der Feuerlöschteich nur 800 Mark kosten soll.

Der Feuerlöschteich wurde nach langem hin und her, nachdem das Staatsministerium des Innern noch einen Zuschuss von einem Viertel der tatsächlich entstehenden Kosten in Aussicht stellt, gebaut. Am 29. April 1902 berichtete der damalige Gemeindeverwalter, Bürgermeister Rosenberger an das königliche Bezirksamt Alzenau, dass der Teich vollständig fertiggestellt ist und eingesehen werden kann.

Die aus dem Jahre 1904 stammende, einfache tragbare Schiebeleiter mit einer Traghöhe von 9 m, geliefert von der Firma Braun, Nürnberg für 120,00 Mark ist heute noch vorhanden, jedoch für Einsätze nicht mehr zu gebrauchen.

Im September 1909 wurde die Gemeinde Krombach über das königliche Bezirksamt Alzenau aufgefordert, den Feuerweiher in Oberkrombach zu reparieren, da dieser undicht sei und kaum noch Wasser hat. Daraufhin beschloss die Gemeindeverwaltung am 25. Oktober 1909 nach einer Ortsbesichtigung, dass der Feuerweiher zugeworfen werden und an dessen Stelle am vorbeifließenden Bache (Krombach) eine Schleußenvorrichtunng gebaut werden soll. Hierzu kam es jedoch nicht. Nachdem man den verschlammten Weiher gereinigt hatte und die schadhaften Stellen ausgebessert waren, blieb dieser Weiher noch einige Jahre bestehen. Er wurde von einer eigens gefassten Quelle gespeist und hatte immer genügend sauberes Wasser zum löschen. Quellen und Löschteich befanden sich am heutigen Schöneberger Weg. In der damaligen Zeit war die Feuerspritze, die sich heute in Besitz von Anton Stenger, Holzgasse befindet, zwischen Quellenfassung und Feuerlöschteich in der sogenannten „Göbelhalle“ untergebracht. Der Weiher in Oberkrombach unter dem Namen „Froschteich“ heute noch bekannt, wurde nach dem 2. Weltkrieg zugefüllt und das Grundstück im Wege der Flurbereinigung um 1970 veräußert.
Am 31. Mai 1909 wurde in Krombach an das königliche Bezirksamt Alzenau berichtet, dass die diesige Feuerwehr 1 Kompanie mit 136 Mann bildet. Kommandant ist Peter Haas, Adjutant Wilhelm Kampfmann. Die einzelnen Abteilungen werden geführt:
Die Steiger von Johann Albert, die Spritzenführer von Franz Scherer, die Rettungsfahrer von Peter Glaab.
Bei der Wahl des Verwaltungsrates der Freiwilligen Feuerwehr am 9. März 1913 wurden folgende Männer bestätigt:Vorstand und Kommandant Peter HaasAdjutant Wilhelm KampfmannSchriftführer Georg AlbertKassier Michael PfaffZeugwart Andreas FleckensteinZugführer Franz Scherer, Konrad Röll und Peter Glaab
Dann kann der 1. Weltkrieg. Viele Feuerwehrmänner vertauschten den Uniformrock mit dem des Frontsoldaten. Sie standen an allen Fronten ihren Mann und nicht alle kamen in die Heimat zurück.

Erst am 6. Juli 1919 erfolgte wieder der erste Eintrag. Peter Haas, der seit 1891 Kommandant war und der wegen seines Alters sein Amt abgab, wurde zum Ehrenmitglied ernannt; unter ihnen befand sich auch Pfarrer Michael Koch.

In den folgenden Jahren finden wir nur Eintragungen von Versammlungen und General- Versammlungen, von Ehrungen verdienter Feuerwehrmänner und vom Ausscheiden mancher Kameraden durch den Tod. Ihnen wurde jedes Mal ein Ehrengeleit aus zwei Führern und 12 Feuerwehrmännern gegeben. Die Zeiten waren sehr schwer, als sich die Feuerwehr entschloss, am 27. Juli 1926 das 50-jährige Bestehen mit einem Fest zu feiern. Damals hatte die Feuerwehr Krombach ein Vermögen von 171,38 Mark und der niedrige Eintrittspreis von 40 Pfennigen bei diesem Jubiläumsfest spricht für sich. Um diese Zeit zählte die Feuerwehr 150 Mitglieder, 1929 waren es sogar 168 Mitglieder.

Vom Oktober 1926 gibt es einen Bericht, dass die Feuerwehrspritze der Gemeinde Krombach bei der Feuerwehr – Hauptübung am 3. Oktober 1926 in Hofstädten sich als unbrauchbar erwiesen hat. Hier waren nach all den _Jahren die Zylinder nicht mehr in Ordnung. Die alte Spritze wurde dann 1928 ausgemustert und durch die große Handspritze, die man für 1410,00 Mark kaufte, ersetzt. Diese Spritze ist heute noch einsatzfähig.

1934 wurde neben dem Hirtenhaus ein eigenes Feuerwehrgeräthaus mit Schlauchtrockenturm von der Firma Franz Steigerwald aus Blankenbach für 1608,00 Mark erbaut. In dieser Zeit war die Feuerwehrausrüstung zu ergänzen und die Löschwasserversorgung zu sichern. Trockenheit ließ mehrmals Wassermangel auftreten. Es war eine schwere Zeit und es bedurfte viel guten Willens und des Einsatzes aller und der verfügbaren mittel, um Feuersicherheit zu gewährleisten. Dann kann der 2. Weltkrieg und die meisten Feuerwehrmänner leisteten ihren Dienst als Soldat.

Während des Krieges, etwa 1940 wurde die Krombacher Feuerwehr motorisiert. Eine Magirus Motorspritze (heute noch im Feuerwehrgerätehaus zu besichtigen) übernahm die anstrengende Arbeit der Wasserbeschaffung.
Im Juli 1945 wurden 24 Feuerwehrmänner gemeldet. Die Ausrüstung bestand aus:
1 Motorspritze, die in einem Hänger eingebaut war
1 Saug- und Druckspritze
1 Steigleiter und
200 m Schlauchmaterial

1946 fand die erste Generalversammlung nach dem Kriege statt.

Am 15. Juni 1952 wurde das Fest des 75-jährigen Bestehens der Feuerwehr Krombach gefeiert. Der Reinerlös in Höhe von 924 Mark wurde sofort für den Kauf von Uniformen verwendet.

1964 schaffte di Gemeinde eine „Bachert Automatic Tragkraftspritze“ an. Die bisherige Motorspritze war nicht zuverlässig genug und versetzte die Feuerwehrmänner, wenn sie mit ihr Üben wollten. Die Bachert kostete 9.138,90 DM und war zunächst auf einem Tragkraftspritzenanhänger montiert. Sie hat den Vorteil, dass sie zwei Ansaugsysteme besitzt.

Am 24. und 25. Juni 1967 feierte man das 90-jährige Bestehen der Krombacher Feuerwehr. Der Festplatz befand sich gegenüber dem Anwesen Luitpold Pistner im Wiesengrund an der Einmündung der Gitzenbach in den Krombach.

Die Einweihung des Feuerwehrfahrzeuges Ford Transit, dass sich heute noch im Einsatz befindet, war am 22. März 1970. Der Spritzenanhänger wurde verkauft und die Bachert Tragkraftspritze in das neue Fahrzeug übernommen.

Nachdem man das 90-jährige Bestehen der Feuerwehr ein Jahr zu spät feierte, war es nicht schwer, dass 100-jährige Jubiläumsfest etwas voruzverlegen. Dieses fand vom 6. – 9. Juni 1975 unter der Schirmherrschaft von Landrat Roland Eller auf dem durch die Flurbereinigung ausgewiesenen Krombacher Festplatz statt. Anlässlich dieses Festes wurde die alte Saug- und Druckspritze aus dem Jahre 1928 von den vier Feuerwehrkameraden Ludwig Simon, Friedel Schürch, Luitpold Pistner und Martin Röll instandgesetzt.

1981 kaufte man für 15 000 DM ein gebrauchtes Tanklöschfahrzeug (TLF 16). Der Tank für Wasservorrat fasste ein Volumen von 2.500 Liter. In diesem Fahrtzeug war Platz genug, auch die zuvor von der Gemeinde angeschafft Atemschutzausrüstung unterzubringen. Außerdem erhielt dieses Fahrzeug eine Funkausrüstung, um bei Einsätzen ständig mit der Feuerwehrzentrale in Aschaffenburg und anderen Feuerwehren Kontakt aufnehmen zu können. Da diese Fahrzeug nicht in das Spritzenhaus, dass auch baufällig war, passte, wurde es bis zur Errichtung des heutigen Feuerwehrgeräthaus in der Bushalle der Firma Nees untergestellt.

Das Krombacher Feuerwehrgerätehaus wurde in der Amtszeit des Bürgermeisters Leo Pistner für 600. 000,-- DM errichet, wovon die Gemeinde nach Abzug von Zuschüssen und der Eigenleistung der Feuerwehr und der Krombacher Bevölkerung rd. 300.000,-- DM aufzubringen hatte. Es konnte am 15. Mai 1983 seiner Bestimmung übergeben werden. Hier sind außer dem Stellplatz für zwei Fahrzeuge, der Werkstatt, einer Schlauchtrockenanlage auch noch ein Schulungsraum, Dusche und sanitäre Einrichtungen untergebracht.

Anlässlich der Feier des Florianstag in Krombach am 8. Mai 1988 wurde ein fabrikneues Löschfahrzeug (LF 16) durch Pfarrer Franz Reichelt und Prälat Oskar Röll eingeweiht. Es handelt sich hier um ein Fahrzeug Marke Mercedes Benz 1222, Aufbau Ziegler, zum Anschaffungspreis von rd. 300.000,- DM. Auch diese Fahrzeug wurde mit etwa 50 Prozent bezuschusst. Auf ihm sind zusätzliche Geräte für technische Hilfeleistungen untergebracht und löste das bisherige Fahrzeug TLF 16 ab. Bürgermeister Hellmut Nees konnte dieses Fahrzeug in einer Feierstunde im Beisein der Kreisbrandinspektion des Landkreises Aschaffenburg, einiger Persönlichkeiten und der Wehren des Oberen Kahlgrundes der Feuerwehr Krombach, vertreten durch ihren Kommandanten Joachim Pistner, übergeben. Die Freiwillige Feuerwehr Krombach setzt sich z. Zt. Aus 35 aktiven Wehrmännern, 10 Ehrenmitgliedern und rund 50 Vereinsfördernden mitgliedern zusammen. Pflichtfeuerwehrmitglieder gibt es nicht mehr. Über jugendliche Nachwuchskräfte braucht sich die Feuerwehr Krombach im Moment nicht sorgen.
Mit dem vorhanden Gerät und dem Ausbildungsstand ist die Krombacher Feuerwehr auf das Notwendige ausgerüstet und vorbereitet.

Ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug der Marke Mercedes Benz 310 D ersetzte am 8. Juni 1991 das TSF Ford Transit aus den Jahre 1964. Das 120.000,- DM teure Fahrzeug wurde mit 35 % durch das Land Bayern und durch den Feuerwehrverein mit 10.000,- DM bezuschusst. Die Übergabe erfolgt nach der Segnung durch Pfarrer Mohr durch Bürgermeister Hellmut Nees an die Feuerwehr.

Ein Jahr später musste die Tragkraftspritze der Marke Bachert, Bj. 1964 durch eine neue TS der Marke Rosenbauer Fox mit BMW-Motor ersetzt werden.

Die Erweiterung des Feuerwehrhauses um eine 3. Fahrzeugbox wurde 1996 von dem Feuerwehr-verein in Eigenregie getätigt. Die Materialkosten übernahm die Gemeinde.

Im Januar 2003 fanden turnusmäßig Neuwahlen bei der Feuerwehr Krombach statt. Nach 20 Jahren als Kommandant stellt sich Joachim Pistner nicht mehr für die Wiederwahl zur Verfügung. So wurde einstimmig der bisherige Stellvertreter Wolfgang Bedel zum Kommandant und Wolfgang Bott zu seinem Stellvertreter gewählt.

Im Oktober wurde 2004 wurden Joachim Pistner ( 20 Jahr Kommandant und Vereinsvorsitzender), sowie Siegfried Simon (6 Jahre Stellv. Kommandant und 14 Jahre Kassier) durch den Landkreis Aschaffenburg geehrt.


Von der Feuerwehr wurde im Dezember 2004 ein Antrag auf Beschaffung eines Mehrzweckfahrzeug gestellt und vom Gemeinderat bewilligt. Nach der Freigabe zur Beschaffung durch das Land Bayern konnte das Fahrzeug im Mai 2005 bestellt werden und konnte im Juli 2005 beim Händler abgeholt werden. Der Ausbau mit Funk, Sondersignalanlage und der Innenausbau mit Aluriffelblech sowie der Einbau der Gerätschaften dauerten bis Ende August. Am 24. September 2005 konnte das Fahrzeug der Marke Mercedes Benz Sprinter 313 CDI nach der Segnung durch Pfarrer Stefan Schwab durch Bürgermeister Rainer Rosenberger in der Mehrzweckhalle an die Feuerwehr feierlich übergeben werden. Das 42.000,- Euro teuere Fahrzeug wurde mit 10.000,- € durch das Land und 10.000,- € durch den Feuerwehrverein gefördert.

Die Kommandanten von der Gründung bis heute:
1876 - 1879 Jakob Englert
1879 - 1879 Johann Pfaff
1879 - 1888 Georg Englert
1888 - 1891 Benedikt Köbert
1891 - 1919 Peter Haas
1919 - 1925 Konrad Röll
1925 - 1930 Johann Albert
1930 - 1935 Edmund Simon
1935 - 1951 Richard Glaab
1951 - 1964 Josef Freund
1964 - 1974 Alfred Hug
1974 - 1982 Alfred Glaab
1982 - 1984 Elias Nees
1984 - 1996 Joachim Pistner
1996 - 1997 Ullrich Naumann
1997 - 2003 Joachim Pistner
2003 - heute Wolfgang Bedel



Krombach im Oktober 2005

Erstellt: Joachim Pistner / Kommandant und Vorstand im Dezember 1990
Aktualiesiert : Wolfgang Bedel / Kommandant und Vorstand im Oktober 2005














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